Der Vatikan dementiert Berichte über den Rupnik-Prozess – Opfer finden weiterhin kein Gehör
Der Sprecher des Vatikans, Matteo Bruni, erklärte heute, dass „Berichte über etwaige Beratungen der Richter im Zusammenhang mit dem Fall von Pater Marko Ivan Rupnik absolut unbegründet sind“.
Er erklärte, die Prüfung sei noch im Gange, und das Gremium prüfe derzeit Unterlagen der betroffenen Diözesen, der Jesuiten, der betroffenen Parteien sowie der Presse. „Während des Verfahrens dürfen, wie bei jedem gerichtlichen Verfahren, aus Respekt vor dem Verfahren selbst und um den Beteiligten keinen Schaden zuzufügen, keinerlei Informationen über laufende Vorgänge weitergegeben werden.“
Bruni fügte hinzu, dass das kirchenrechtliche Strafverfahren „gemäß dem Kirchenrecht Aufschluss über Schuld oder Unschuld geben kann“, während Rupnik weiterhin den zivilrechtlichen Bestimmungen und Verjährungsfristen der Länder unterliegt, in denen die mutmaßlichen Straftaten begangen wurden.
Unterdessen erklärte Laura Sgrò – die Anwältin, die fünf Frauen vertritt, die Rupnik beschuldigen –, das Verfahren im …Mehr
Der Vatikan hat Berichte über einen angeblichen Freispruch des mutmaßlichen Missbrauchstäters Marko Rupnik als "absolut unbegründet" zurückgewiesen. Das Verfahren vor dem Glaubensdikasterium sei noch nicht abgeschlossen; das zuständige Gremium prüfe weiterhin die Unterlagen. Zu den konkreten Vorwürfen macht der Vatikan keine Angaben, bestätigt aber, dass die Verjährungsfristen in dem Fall aufgehoben wurden.
Das relativierte Mitleid Prevosts, zu den Sexualstraftätern schon, aber die Opfer lässt er allgemein im Stich. Das Ergebnis des angeblichen bzw. vorgetäuschten Prozesses wurde von Prevost vorprogrammiert, deswegen hat die Rechtsanwältin der Opfer gar keinen Zugang bzw. Information über den angeblichen Prozess.
„Im Hinblick auf bestimmte Berichte, die in den letzten Tagen in den Medien erschienen sind, bekräftige ich, dass die Berichte über eine etwaige Entscheidung der Richter, die den Fall von Pfarrer Marko Ivan Rupnik verhandeln, völlig unbegründet sind“, erklärte der Leiter der Pressestelle.